Anette Dalpez brachte „den Stein ins Rollen“

Anette Dalpez

Lehrlingsausbilder von Raiffeisen in Vorarlberg vernetzen sich intern – regelmäßige Treffen und ein Frühjahrsevent bereichern nun die Arbeit.

Vernetzt. Dass ihr Projekt quasi auf der Bühne stand, als Land und beide Kammern heuer die Ausbilder auszeichneten, hat gute Gründe. Anette Dalpez hat Menschen miteinander in Kontakt gebracht. Dass Initiativen wie „Lehre im Walgau“ gut vernetzt sind, war ihr ein Ansporn. „Denn unter uns Raiffeisenbanken fehlt so ein Netzwerk noch.“

Die Idee, dass sich zunächst einmal die Ausbilder aller Raiffeisenbanken zusammensetzen sollten, fiel gleich auf fruchtbaren Boden. Beim ersten Treffen in der Landesbank in Bregenz tauschten sich sieben Kolleginnen und Kollegen aus. „Ich selber bin mit einer ganzen Reihe neuer Ideen heimgefahren.“

„Lehre bei Raiffeisen“

Bald schon wird die „Lehre bei Raiffeisen“ durch einen einheitlichen Auftritt auch als Marke sichtbar werden. Die Ausbilder werden sich künftig zweimal jährlich treffen, Lehrende und Lernende wollen einmal pro Jahr gemeinsam auf Achse gehen. Ein gemeinsames Frühjahrsevent 2017 wird gerade geplant. „Ausbilder und Lehrlinge werden wenn alles klappt, gemeinsam nach Dornbirn kochen gehen.“

Die Bank begreifbar machen
Anette Dalpez bildet seit acht Jahren Lehrlinge aus und tut das mit Leib und Seele. Ihre Maxime? „Hinschauen, dort, wo der Lehrling steht, und seine Fähigkeiten entwickeln.“

Schnuppertage liegen ihr besonders am Herzen, denn „unsere Arbeit als Ausbilder fängt lange vor dem ersten Lehrtag an.“ Die jungen Menschen auf der Suche nach einem Beruf „müssen die Dinge angreifen und ausprobieren können.“ An Schnuppertagen führen ihnen fiktive Fälle die Arbeit einer Bank ganz plastisch vor Augen.

So viel Aufwand lohnt sich. Eben hat Nina Luchner, Raiffeisen Lehrling im zweiten Lehrjahr, die Lehrlingsmesse im Walgau moderiert. Und zwar sehr gut. Ihre Ausbilderin Anette Dalpez steht der Stolz noch immer ins Gesicht geschrieben.